Ein erholsamer Nachtschlaf bei kühlen Temperaturen fördert die Leistungsfähigkeit.

18.07.2018

Kühlen Kopf bewahren

Eine amerikanische Studie untersuchte das Denkvermögen von Studenten während einer Hitzeperiode in Boston. Kühlere Temperaturen in der Nacht garantierten bessere Testergebnisse.... [ mehr lesen ]

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18.07.2018

Kühlen Kopf bewahren

Eine amerikanische Studie untersuchte das Denkvermögen von Studenten während einer Hitzeperiode in Boston. Kühlere Temperaturen in der Nacht garantierten bessere Testergebnisse.

Mehr Leistungsfähigkeit mit Klimaanlage

An der Untersuchung der Harvard Chan-Akademie für Umweltmedizin in Boston nahmen 44 gesunde Studenten für insgesamt 12 Tage teil. Die jungen Probanden lebten entweder in einem klimatisierten Studentenwohnheim mit einer Durchschnittstemperatur von 21,4 Grad Celsius (Spannweite von 17,5 bis 25 Grad Celsius) oder in einem Gebäude ohne Kühlung. Hier lag die durchschnittliche Temperatur bei 26,3 Grad Celsius mit einer Spanne von 19,6 bis 30,4 Grad Celsius. Sofort nach dem Aufwachen am Morgen nahmen die Studenten über ihre Smartphones an einem einfachen Wörter- und Rechentest teil. Weitere Faktoren wie Lärmbelastung, Schlaf- und Trinkgewohnheiten berücksichtigten die Umweltmediziner bei der Studienauswertung.

Während einer Hitzeperiode, die auf 5 Tage sommerliche Normaltemperaturen folgte, sank die Leistungsfähigkeit der Studenten ohne Klimaanlage deutlich: Sie benötigten über 13 Prozent länger als ihre Kommilitonen, die Farbe von Wörtern richtig zu erkennen. Ein ähnliches Resultat ergab der Rechentest.

Hitzewellen betreffen Jung und Alt

„Die meiste Forschung zu Auswirkungen von Hitze auf die Gesundheit wurde bisher an Risikogruppen, etwa Älteren, gemacht. So entstand der Eindruck, dass die Allgemeinbevölkerung durch Hitzewellen nicht beeinträchtigt wird“, erläutert Mitautor Jose Guillermo Cedeno Laurent das Ziel der Untersuchung. Alexandra Schneider, Epidemiologin vom Helmholtz Zentrum in München, ist der Meinung, dass die Ergebnisse der Studie auf Deutschland durchaus übertragbar sind. Dass man bei hohen Temperaturen und vor allem nach durch Hitze beeinträchtigtem Nachtschlaf nicht so leistungsfähig ist, findet sie nicht überraschend. „Auch für andere gesundheitliche Folgen großer Hitze ist die fehlende nächtliche Abkühlung des Körpers der springende Punkt.“

Damit man auch bei großer Hitze im Alltag leistungsfähig bleibt, empfehlen Experten, ausreichend zu trinken und arbeitsintensive Phasen möglichst in kühlere Zeiträume zu verlegen.

Quelle: Ärztezeitung

Eine Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen kann zu Durchfall und Bauchkrämpfen führen.

16.07.2018

Resistente Darmbakterien

Ärzte warnen vor antibiotikaresistenten Darmkeimen, die von Fernreisenden importiert werden. Antibiotika wie Penicillin und Cephalosporin verlieren bei diesen Bakterien ihre Wirksamkeit.... [ mehr lesen ]

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16.07.2018

Resistente Darmbakterien

Ärzte warnen vor antibiotikaresistenten Darmkeimen, die von Fernreisenden importiert werden. Antibiotika wie Penicillin und Cephalosporin verlieren bei diesen Bakterien ihre Wirksamkeit.

Penicillinpräparate wirkungslos

Touristen aus Asien oder dem Nahen Osten sind bei ihrer Rückkehr unter Umständen Träger von bestimmten Darmbakterien, die nicht auf die Behandlung mit Antibiotika wie Penicillin und Cephalosporin ansprechen. Diese Enterobakterien bilden ein Eiweiß, die Betalaktamase, mit dessen Hilfe sie Betalaktam-Antibiotika abbauen und unwirksam machen. Sie werden auch als ESBL-Keime bezeichnet (ESBL für Extended-Spectrum-Betalaktamase). Betalaktam-Antibiotika werden in Europa zur Behandlung von Infektionen mit dem Bakterium Escherichia coli eingesetzt.

„Speziell Fernreisen in Regionen mit hohen Zahlen ESBL-Trägern sind risikobehaftet“, erklärt Prof. Andreas Stallmach vom Universitätsklinikum Jena. Führend sei dabei Südostasien mit über 1 Milliarde ESBL-Trägern, gefolgt von den westpazifischen Staaten, dem Vorderen Orient und Afrika mit insgesamt 110 Millionen Betroffenen.

Import durch Fernreisende

Besonders unter einfachen hygienischen Bedingungen und bei eingeschränktem Zugang zu sauberem Trinkwasser verbreiten sich die ESBL-Keime. Rucksacktouristen sind häufig von einer Besiedelung mit ESBL-Bakterien betroffen. Auch nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub sind die Keime noch viele Monate im Darm nachweisbar und stellen eine Gefahr für immunschwache und kranke Personen dar. Zusätzlich verändern die Keime mit dem ESBL-Resistenzgen die Zusammensetzung der mikrobiellen Darmgemeinschaft, dem so genannten Mikrobiom. Das Mikrobiom beeinflusst die Ausbildung von Darm- und Lebererkrankungen sowie nachweislich die Neigung zu Fettleibigkeit und Diabetes.

Quelle: Ärztezeitung

Gesunde Füße sind besonders bei Diabetikern wichtig.

13.07.2018

Amputationen bei Diabetikern

Viele der jährlich etwa 50.000 Fußamputationen bei Patienten mit Diabetes sind nach Einschätzung von Experten vermeidbar. Teamarbeit zwischen den Ärzten und spezialisierte Kliniken verringern das Amputationsrisiko.... [ mehr lesen ]

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13.07.2018

Amputationen bei Diabetikern

Viele der jährlich etwa 50.000 Fußamputationen bei Patienten mit Diabetes sind nach Einschätzung von Experten vermeidbar. Teamarbeit zwischen den Ärzten und spezialisierte Kliniken verringern das Amputationsrisiko.

Weniger Amputationen in spezialisierten Einrichtungen

Oft beginnen die Probleme bei Diabetikern mit einer kleinen Verletzung am Fuß oder zu engen Schuhen. Ralf Lobmann vom Klinikum Stuttgart und Vorstandsmitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erläutert: „Durch ihre Krankheit nehmen viele Diabetiker alles unterhalb des Knies nicht mehr aktiv wahr – auch keine Schmerzen. Zudem ist bei Diabetes das Immunsystem beeinträchtigt und so heilen Wunden schlechter.“

Ein Patient, der in ein Regelversorgungskrankenhaus komme, hat laut Lobmann ein Risiko von 10 bis 20 Prozent für eine Amputation. Durch regelmäßige Kontrollen, ein engmaschiges Therapienetz und vor allem gute Zusammenarbeit mehrerer Experten […] im Krankenhaus könne das Risiko für eine Amputation von 10 auf 3 Prozent gesenkt werden, führt Lobmann weiter aus. Er bezieht sich auf so genannte Majoramputationen, bei denen das Bein bis kurz unterhalb des Knies abgenommen wird. Hinzu kommt noch eine große Zahl kleinerer Amputationen von zum Beispiel einzelnen Zehen. „In einer zertifizierten Einrichtung der DDG liegt die Amputationsrate bei Majoramputation bei 3,1 Prozent. Das können wir anhand von über 30.000 Patientenfällen nachweisen“, fasst Lobmann zusammen.

Zeit für eine zweite Meinung vor Amputation

Auch, wenn die Zahl der Amputationen leicht gesunken sei, ist Lobmann der Meinung: „Es sind immer noch zu viele.“ In diesem Zusammenhang sieht er eher kritisch, dass die Vergütungen für die meist langwierige, konventionelle Behandlung gekürzt und die für Amputationen erhöht wurde. Die DDG sieht die Notwendigkeit einer ärztlichen Zweitmeinung vor Amputationen. Lobmann betont: „Die meisten Amputationen sind planbar. Da ist es nicht entscheidend, ob sie nach 24 oder 48 Stunden stattfinden.“

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e. V.

Praktisch, aber nicht ganz unbedenklich: vorgeschnittene Salatmischungen.

10.07.2018

Zerkleinertes Obst und Blattsalate

Verzehrfertige Obststücke und vorgeschnittene Blattsalate sind praktisch und beliebt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) prüft regelmäßig den Keimgehalt der Packungen und gibt Verbrauchertipps.... [ mehr lesen ]

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10.07.2018

Zerkleinertes Obst und Blattsalate

Verzehrfertige Obststücke und vorgeschnittene Blattsalate sind praktisch und beliebt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) prüft regelmäßig den Keimgehalt der Packungen und gibt Verbrauchertipps.

Verunreinigung mit Pilzen und Bakterien

Zerkleinertes Obst im Becher ist ein praktischer Snack für unterwegs und ein in Folie verpackter, vorgeschnittener Blattsalat spart Zeit. Doch Vorsicht: Es handelt sich in jedem Fall um leicht verderbliche Lebensmittel. In der Plastikverpackung bildet sich Feuchtigkeit und die große Oberfläche der zerkleinerten Rohkost bietet Keimen ideale Wachstumsbedingungen. Für Produktion und Verkauf von vorgeschnittenem Obst und Blattsalaten gelten deshalb besondere Hygienevorschriften. In regelmäßigen Abständen prüft das BVL bundesweit die mikrobiologische Sicherheit von verzehrfertig verpacktem Obst und Blattsalaten.

Im Jahr 2016 stand kleingeschnittenes Obst in Plastikverpackungen auf dem Prüfstand. Die Untersucher wiesen in etwa jeder fünften Packung Schimmelpilze nach. Sie fanden in 9 Prozent der Packungen Hefepilze und 11 Prozent der Proben enthielten Enterobakterien. Diese Bakterien kommen im Verdauungstrakt vor und sind für Durchfallerkrankungen sowie Harnwegsinfektionen verantwortlich.

Im Jahr 2015 untersuchte das BVL geschnittene Blattsalate und fand in Einzelfällen potenziell krankmachende Keime. Eine von 391 Packungen enthielt Salmonellen. Die stäbchenförmigen Bakterien verursachen häufig Magen-Darm-Infektionen.

Tipps für Einkauf und Haushalt

Für Obst und Salat besteht bereits beim Anbau das Risiko einer Verunreinigung mit Mikroorganismen. Während der Verarbeitung und nach dem Kauf erfolgt in der Regel kein Abtöten der Keime mehr: Obst und Salat werden roh verkauft und verzehrt. Aus diesem Grund rät das BVL dem Verbraucher, unbedingt auf eine gekühlte Lagerung im Laden sowie auf die Daten für Verbrauch oder Mindesthaltbarkeit zu achten. Braune Stellen, viel Flüssigkeit in der Verpackung oder eine Wölbung der Folie sind Hinweise darauf, dass das Nahrungsmittel unsachgemäß gelagert wurde. Zuhause ist eine Aufbewahrung im Kühlschrank Pflicht.

Quelle: BVL

Bis ins Alter schön bleiben - gesunde Ernährung hilft dabei.

09.07.2018

Gesunde Ernährung beugt Falten vor

Eine niederländische Studie lieferte neue Erkenntnisse im Kampf gegen Falten: Ältere Frauen, die sich gemüse- und obstreich ernährten, hatten weniger Gesichtsfalten. Für Männerhaut bestätigte sich dieser Zusammenhang nicht.... [ mehr lesen ]

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09.07.2018

Gesunde Ernährung beugt Falten vor

Eine niederländische Studie lieferte neue Erkenntnisse im Kampf gegen Falten: Ältere Frauen, die sich gemüse- und obstreich ernährten, hatten weniger Gesichtsfalten. Für Männerhaut bestätigte sich dieser Zusammenhang nicht.

Viele Falten bei Rauchern und Sportlern

Das Team um die Dermatologin Selma Mekic von der Erasmus-Universität Rotterdam befragte in einer Studie über 2.700 Personen mit einem Durchschnittsalter von 67 Jahren zu ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Außerdem fotografierten sie die Gesichter der Teilnehmer und berechneten mit einem Computerprogramm den Faltenanteil.

Ältere Menschen wiesen mehr Falten auf als jüngere und Raucher mehr als Nichtraucher. Diese Ergebnisse galten für Frauen und Männer. Der negative Einfluss des Rauchens auf weibliche Haut war größer als auf Männerhaut: Die Haut von Raucherinnen war um 38 Prozent, die von männlichen Rauchern um 15 Prozent faltiger als die der Nichtraucherinnen und Nichtraucher. Beim Vergleich der sportlichen Aktivität hatten Sportlerinnen und Sportler deutlich mehr Gesichtsfalten als weniger sportliche Menschen.

Positiver Effekt gesunder Ernährung nur bei Frauen

Die Auswirkungen der Ernährung auf Falten im Gesicht untersuchten die Wissenschaftler mit einem Punktesystem. Je stärker sich ein Teilnehmer an die niederländische Ernährungsempfehlung hielt, umso mehr Punkte erreichte er auf einer Skala von 0 bis 100. Der Durchschnittswert der Niederländer liegt bei 60 Punkten.

Die Forscher zeigten, dass mit jeder Zunahme um 10 Punkte der Faltenanteil im Gesicht bei Frauen um 4,4 Prozent sank. Die wenigsten Falten hatten Frauen, die sich mit viel Gemüse und eher weißem statt rotem Fleisch ernährten sowie Frauen mit obstreicher Kost. Für Männer zeigte sich kein Zusammenhang mit der Ernährung.

Mekic und Kollegen zogen als Schluss, dass zumindest bei Frauen eine Ernährung mit hohem Anteil an Schweine- oder Rindfleisch die Faltenbildung beschleunigt. Umgekehrt vermuteten sie, dass der Verzehr von viel Obst und Gemüse aufgrund der pflanzlichen Inhaltsstoffe die Hautalterung bei Frauen verlangsamt.

Quelle: Ärzte Zeitung Online

Für gepflegte und schöne Lippen hält Ihre Apotheke verschiedene Präparate bereit.

07.07.2018

Lippenherpes selbst behandeln

Endlich Ferien! Doch bei der Fahrt zum Flughafen bemerken Sie ein unangenehmes Ziehen und Kribbeln an den Lippen. Stress, Erschöpfung oder eine Klimaveränderung reichen aus, um den schlummernden Herpes-Virus zu aktivieren. Was Sie gegen das Spannungsgefühl und die unschönen Bläschen tun können.... [ mehr lesen ]

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07.07.2018

Lippenherpes selbst behandeln

Endlich Ferien! Doch bei der Fahrt zum Flughafen bemerken Sie ein unangenehmes Ziehen und Kribbeln an den Lippen. Stress, Erschöpfung oder eine Klimaveränderung reichen aus, um den schlummernden Herpes-Virus zu aktivieren. Was Sie gegen das Spannungsgefühl und die unschönen Bläschen tun können.

Zur richtigen Zeit das richtige Präparat

Häufig bereits im Kindesalter infizieren sich neun von zehn Menschen unbemerkt mit dem Herpesvirus. Viele Virusträger leben ihr ganzes Leben unbehelligt, nur bei einigen Menschen wird die Infektion mit dem Herpes simplex Typ-1-Virus zum wiederkehrenden Ärgernis.

Kribbeln, Brennen und ein Spannungsgefühl im Lippenbereich – das sind die ersten Anzeichen für einen Herpes-Ausbruch. Wenn Sie zu den Betroffenen gehören, ist die erste Wahl in diesem frühen Stadium eine Salbe, die Sie lokal auf die schmerzende Stelle auftragen. Präparate mit den Wirkstoffen Aciclovir (zum Beispiel Zovirax® Lippenherpescreme) und Penciclovir (zum Beispiel Pencivir®) erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke. Beide verhindern die Virusvermehrung und Sie dürfen die Cremes bis zu sechsmal am Tag auftragen. Für die ersten Tage eines Herpes-Ausbruchs eignet sich auch eine Lippencreme mit dem Wirkstoff Docosanol (zum Beispiel Muxan®).

Tipp: Das rezeptfreie Kombinationspräparat Zovirax® Duo enthält zusätzlich 1 Prozent Hydrokortison für ein schnelles Abheilen der Wunde.

Wenn die Bläschen da sind: austrocknen und heilen

Die Lippenbläschen sind nicht nur unschön, sie enthalten auch eine große Anzahl infektiöser Viren. Nach 3 bis 4 Tagen platzen die Bläschen auf und hinterlassen schmerzhafte Wunden. Am besten verwenden Sie Zink-haltige Gele wie zum Beispiel Virudermin® Gel, Widmer® Lipactin Gel. Auch Silizium-Gele binden die Wundflüssigkeit zuverlässig (zum Beispiel SOS® Lippen-Herpes-Gel). Eine Ansteckung mit Bakterien vermeiden Sie mit Cremes, die die Wirkstoffe Clioquinol (zum Beispiel Linola® sept) oder Tyrothricin (zum Beispiel Tyrosur®) enthalten.

Hinweis: Vermeiden Sie in dieser Phase unbedingt den engen Körperkontakt mit anderen Menschen. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie Neugeborene, Senioren oder Krebspatienten kann der Kontakt mit Herpesviren sogar gefährlich sein.

Machen Sie Herpes unsichtbar: abkleben und überschminken

In Ihrer Apotheke erhalten Sie kleine Pflaster oder Herpespatches, mit deren Hilfe die Herpesbläschen fast verschwinden. Die Minipflaster schützen Ihre Lippen vor einer bakteriellen Entzündung und Ihre Mitmenschen vor einer versehentlichen Übertragung des Virus. Die Herpespflaster fördern mit der enthaltenen Hydrokolloidschicht das Abheilen der Wunde (zum Beispiel Zoviprotect® Lippenherpes Patch, Compeed® Herpesbläschen Pflaster, Herpes-Patch Wund med®) und lindern den unangenehmen Juckreiz.

Tipp: Die Herpespflaster lassen sich problemlos mit Make-up oder Lippenstift überschminken.

Homöopathie bei Herpes: Ihr Apotheker berät Sie

Sind Sie auf der Suche nach einer Alternative zur Schulmedizin? Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker zum geeigneten Wirkstoff und zur Dosierung von homöopathischen Mitteln wie beispielsweise Rhus toxicodendron, Dulcamara oder Hepar sulfuris beraten.

Hinweis: Die Selbstmedikation bei Herpes hat Grenzen. Heilt der Lippenherpes auch nach einer Woche nicht ab, bildet sich in den Bläschen Eiter oder kommt sogar Fieber hinzu, ist ein Besuch beim Arzt dringend anzuraten.

Ein paar Verhaltensregeln, wenn Sie merken, dass ein Herpes-Ausbruch droht:

  • Berühren Sie die Lippenbläschen nicht.

  • Kratzen Sie die Bläschen nicht auf und vermeiden Sie unbedingt, dass Sie den Virus auf die Augen übertragen. Am besten tragen Sie in der Zeit eines Herpes-Ausbruchs keine Kontaktlinsen.

  • Vermeiden Sie von sich aus engen Kontakt mit anderen Menschen, ganz besonders mit Schwangeren und Kleinkindern.

  • Teilen Sie auf keinen Fall Besteck, Tassen, Handtücher, Waschlappen oder Kosmetika mit anderen Mitgliedern Ihres Haushalts.

  • Meiden Sie starkes Sonnenlicht und verwenden Sie einen Sunblocker für die Lippen.

Quelle: Dr. Claudia Bruhn: Lucky lips, Deutsche Apotheker Zeitung, Seite 32, Ausgabe 21/2018 vom 24.05.2018.