05.03.2021

Nahrungsergänzung im Blick: Ginkgo

Die Schlüssel im Haus vergessen, den Geldbeutel verlegt oder den Arzttermin verschlafen: Vergesslichkeit hat oft ärgerliche Konsequenzen. Nahrungsergänzungsmittel mit Ginkgo versprechen Hilfe für müde graue Zellen – Zu Recht?... [ mehr lesen ]

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05.03.2021

Nahrungsergänzung im Blick: Ginkgo

Die Schlüssel im Haus vergessen, den Geldbeutel verlegt oder den Arzttermin verschlafen: Vergesslichkeit hat oft ärgerliche Konsequenzen. Nahrungsergänzungsmittel mit Ginkgo versprechen Hilfe für müde graue Zellen – Zu Recht?

Als Arzneimittel zugelassen

„Ginkgo“ ist die umgangssprachliche Kurzform für einen Extrakt aus den Blättern des Ginkgo biloba Baumes. Seit vielen Jahren wird er als pflanzliches Mittel gegen Demenz oder Tinnitus beworben. Für die Wirkung des Ginkgos spricht seine Sonderstellung unter den Pflanzenextrakten: Er wird nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch als Arzneimittel verkauft. Das bedeutet, dass der Wirkstoff- und Schadstoffgehalt des Medikaments streng geregelt ist und viele wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit des Ginkgos vorliegen.

Soweit so gut – doch Ginkgo ist deshalb noch kein Wundermittel. Therapieempfehlungen zum Tinnitus erwähnen zwar den Ginkgo, betonen aber auch die schwache Wirkung des Extraktes. Auch bei Demenz äußern sich Wissenschaftler*innen nur vorsichtig, da nicht alle Studien den sowieso nur kleinen Effekt des Ginkgos beweisen konnten.

Vorsicht beim Gingko-Kauf

Wer dem Ginkgo-Extrakt trotzdem eine Chance geben möchte, sollte beim Einkauf ganz genau hinschauen. Denn nur in der Apotheke gibt es Ginkgo in Arzneimittelqualität. Im Supermarkt hingegen wird Ginkgo nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft – und die Zusammensetzung der Präparate weniger streng kontrolliert. Einige Hersteller verarbeiten deshalb weniger des teuren Ginkgo-Extraktes und ersetzen ihn durch günstigere Zutaten. Auch der Gehalt an Ginkgolsäuren, die für den Menschen in hohen Mengen schädlich sind, ist nur bei Arzneimitteln beschränkt. Beim Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf die freiwilligen Angaben des Herstellers zum Ginkgolsäure-Gehalt. Er sollte weniger als 1 Mikrogramm/Gramm betragen.

Mehr Informationen über Ginkgo erhalten Sie in der Kategorie „Nahrungsergänzungsmittel“.

Quellen: Leitlinie "Demenzen"; Leitlinie "Chronischer Tinnitus"; Pharmazeutische Zeitung; Verbraucherzentrale, Europäische Arzneimittel-Agentur

04.03.2021

Erste Hilfe für steife Nacken

Ob durch Zugluft oder falsches Liegen: Ein steifer Nacken ist höchst unangenehm. Hier gibt es Tipps, was bei akuten Beschwerden hilft.... [ mehr lesen ]

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04.03.2021

Erste Hilfe für steife Nacken

Ob durch Zugluft oder falsches Liegen: Ein steifer Nacken ist höchst unangenehm. Hier gibt es Tipps, was bei akuten Beschwerden hilft.

Nackensteife: Objektiv nicht nachvollziehbar?

Der steife Nacken wird gern mit Zugluft in Verbindung gebracht: Ein kaum bemerkbarer, konstanter Luftzug kühlt den Nacken aus und die Gefäße ziehen sich zusammen. Infolge dessen ist die Muskulatur nicht mehr gut durchblutet und in ihrer Funktion gestört, der Nacken versteift sich und schmerzt. So weit, so gut.

Doch offenbar sind die Zusammenhänge deutlich komplizierter, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Dabei wurden 20 Frauen mit und 18 ohne Nackenschmerzen zu subjektiv empfundenem Schmerz und Nackensteifigkeit befragt und die Muskelspannung gemessen. Anders als erwartet waren die Muskelschichten der Frauen mit Nackenschmerzen und -steifigkeit nicht etwa verspannter, sondern sogar weniger steif als bei den beschwerdefreien Frauen, berichtet Ute Repschläger vom Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK).

Warum die Patientinnen ihre Muskulatur als steif wahrnahmen, obwohl diese nicht messbar steif war, ist unklar. Womöglich sind die tiefen Muskelschichten gestört und benötigen mehr Energie, was zu einem Gefühl der Steifigkeit führen könnte.

Schnelle Hilfe tut Not

Ob objektiv messbar oder nicht — wer einen schmerzhaft steifen Nacken hat, will ihn loswerden. Dafür empfehlen die Physiotherapeut*innen Wärmeanwendungen sowie vorsichtiges Dehnen und Bewegen. Dabei ist es wichtig, nicht sofort nach dem Aufstehen damit loszulegen, sondern erst, wenn der Körper ein wenig in Bewegung gekommen ist. Bei leichten Beschwerden helfen folgende Übungen, die man aufrecht auf einem Stuhl oder Hocker sitzend langsam und bewusst durchführen sollte:

  1. Arm anwinkeln, Faust zur Schulter. Schulter nach unten ziehen, dann den Kopf um 45° nach rechts drehen und zum Boden schauen. Dehnung für mindestens 30 s halten. Wer möchte, kann die rechte Hand zum linken Ohr führen und den Kopf nach vorne und rechts unten ziehen und dadurch die Dehnung verstärken.
  2. Beide Hände an den Hinterkopf legen, Kinn in Richtung Brust senken und Doppelkinn machen. Rücken gerade lassen, Kopf Richtung Brust führen. 30 s anhalten.

Quelle: Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V.

03.03.2021

Magen-Darm-Grippe durch Säureblocker?

Protonenpumpenhemmer sind aus der Therapie der Magengeschwüre nicht wegzudenken. Wie alle Medikamente haben jedoch auch sie unerwünschte Wirkungen. Eine davon soll die Begünstigung von Magen-Darm-Grippen sein – vor allem in den Wintermonaten.... [ mehr lesen ]

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03.03.2021

Magen-Darm-Grippe durch Säureblocker?

Protonenpumpenhemmer sind aus der Therapie der Magengeschwüre nicht wegzudenken. Wie alle Medikamente haben jedoch auch sie unerwünschte Wirkungen. Eine davon soll die Begünstigung von Magen-Darm-Grippen sein – vor allem in den Wintermonaten.

Magensäure tötet Keime

Protonenpumpenhemmer (PPI) blockieren die Magensäureproduktion und werden deshalb bei starkem Sodbrennen oder Magengeschwüren eingenommen. Doch was die Schleimhaut schützt, hat auch Nachteile, denn Magensäure besitzt eine wichtige Funktion im Magen-Darm-Trakt: Sie tötet mit der Nahrung aufgenommene Krankheitserreger ab. Menschen, die ihre Magensäureproduktion mit Protonenpumpenhemmern blockieren (PPI-Anwender), könnten deshalb ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Infektion haben.

Ob diese Hypothese stimmt, haben nun französische Forscher anhand der Medikamentenabgaben von über 7000 Apotheken in den Wintermonaten 2015 und 2016 untersucht. Die Wintermonate wurden deshalb gewählt, weil in dieser Zeit besonders viele Durchfallerreger zirkulieren.

Kohletabletten als Durchfallbeweis

Zunächst bildeten Forscher aus den Daten 2 Gruppen, nämlich die der PPI-Anwender und der Nicht-Anwender. In Ermangelung von Krankendaten versuchten sie, die Häufigkeit der Magen-Darm-Grippe aus den jeweiligen Apothekeneinkäufen abzuleiten: Wer beispielsweise Durchfallmedikamente wie Kohletabletten, Probiotika, Prokinetika oder krampflösende Mittel erworben hatte, galt als an Magen-Darm-Grippe erkrankt.

Mehr Magen-Darm-Grippen in der PPI-Gruppe

1,3% der PPI-Anwender hatten ein solches Durchfallmittel erstanden, von den Nicht-PPI-Anwendern waren dies nur 0,7%. Aus diesen Zahlen schlossen die Forscher, dass die regelmäßige Einnahme von Protonenpumpenhemmern Magen-Darm-Grippen begünstigte, wobei das errechnete relative Risiko einer Magen-Darm-Grippe durch PPI-Einnahme 1,81 % betrug.

Krankheitswahrscheinlichkeiten anhand der abgegebenen Medikamente abzuschätzen ist sicher diskussionswürdig. Dennoch sind die Ergebnisse ein weiterer Hinweis darauf, Protonenpumpenhemmer gezielter einzusetzen, meinen die Autoren. Denn auch sie sind – wie die meisten Arzneien überhaupt – nicht frei von unerwünschten Wirkungen und sollten deshalb nur beim Vorliegen einer handfesten Diagnose eingenommen werden.

Quelle: Ärzteblatt

02.03.2021

Mit Joghurt gegen Reizdarm

Joghurt ist mehr als dickgelegte Milch. Sein Geheimnis: Er enthält eine Armee von Mikroorganismen – und die helfen bei den unterschiedlichsten Darmbeschwerden.... [ mehr lesen ]

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02.03.2021

Mit Joghurt gegen Reizdarm

Joghurt ist mehr als dickgelegte Milch. Sein Geheimnis: Er enthält eine Armee von Mikroorganismen – und die helfen bei den unterschiedlichsten Darmbeschwerden.

Die Fermentation ist entscheidend

Das Besondere am Joghurt ist seine Herstellung. Durch Zusatz von Milchsäurebakterien wird der in der Milch enthaltene Milchzucker, die Laktose, zu Milchsäure umgewandelt. Dieser Prozess nennt sich Fermentation. Fermentierte Milchprodukte zeichnen sich nicht nur durch einen säuerlich-feinen Geschmack aus, sondern auch durch ihre Konsistenz und verlängerte Haltbarkeit. Netter Nebeneffekt des Milchzuckerabbaus ist, dass der Joghurt von laktoseintoleranten Personen besser vertragen wird.

Hilfe bei Darmbeschwerden

Viele Studien zeigen, dass fermentierte Milchprodukte zudem die Darmgesundheit fördern. Sie lindern nicht nur Verstopfung und Durchfall, sondern verbessern auch die Symptome bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder dem Reizdarmsyndrom. Allerdings ist bisher nicht zweifelsfrei geklärt, warum der Joghurt den Darm und die dort ansässige Darmflora positiv beeinflusst. Eine Theorie besagt, dass sich die „guten“ Milchsäurebakterien des Joghurts im Darm ansiedeln und die Darmflora damit verbessern. Kritiker bezweifeln das, weil es unwahrscheinlich ist, dass die Bakterien die Magenpassage überleben.
Wahrscheinlicher ist, dass die Stoffwechselprodukte der Milchsäurebakterien, sogenannte bioaktive Peptide, die Darmfunktionen direkt positiv beeinflussen. Auch diskutiert wird, ob der Jogurt den Darm attraktiver für schon ansässige, „gute“ Bakterien macht und sich diese deswegen besser vermehren.

Auf Vielfalt achten

Fermentierte Milchprodukte sind nicht nur in Form von Joghurt, sondern auch als saure Sahne, Schmand und Kefir zu finden. Außerdem werden bei der Fermentation unterschiedlichste Bakterienstämme eingesetzt. Bei der Auswahl der Produkte lohnt es sich deshalb, auf Vielfalt zu achten. Um die Bakterien am Leben zu halten, sollten die Produkte nicht zu lange gelagert werden.

Quelle: PTA heute, 22 (2019)

01.03.2021

Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sehen zwar bedrohlich aus, sind jedoch meist harmlos. Bisher ging man davon aus, dass sie auch langfristig keine Folge haben. Diese Einschätzung gerät nun ins Wanken: Einer neuen Studie zufolge begünstigen wiederholte Fieberkrämpfe die Entwicklung einer Epilepsie.... [ mehr lesen ]

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01.03.2021

Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sehen zwar bedrohlich aus, sind jedoch meist harmlos. Bisher ging man davon aus, dass sie auch langfristig keine Folge haben. Diese Einschätzung gerät nun ins Wanken: Einer neuen Studie zufolge begünstigen wiederholte Fieberkrämpfe die Entwicklung einer Epilepsie.

Im Schulalter ist der Spuk meist vorbei

Fieberkrämpfe sind bei Kleinkindern gar nicht selten und in den meisten Fällen harmlos. Bis zu 5% der Kinder von 3 Monaten bis 5 Jahren trifft solch ein „Fieberanfall“ zumindest einmal im Leben, bei einigen kommen sie sogar wiederholt vor. Sie beruhen auf einer Veranlagung des kindlichen Gehirns, auf Fieber mit Krämpfen zu reagieren, was sich aber bis zum Schulalter in der Regel von selbst verliert.

Bisher ging man davon aus, dass solche Fieberkrämpfe keine Auswirkungen auf das Gehirn haben. Dänische Forscher haben aber nun gezielt nach Folgen solcher Fieberkrämpfe gesucht und dafür die Daten von mehr als 200 000 zwischen 1977 und 2011 geborenen Kindern ausgewertet. 3,6% der Kinder hatten in diesem Zeitraum mindestens einen Fieberkrampf, Jungen etwas häufiger als Mädchen.

Epilepsierisiko um knapp 16% erhöht

Die Forscher errechneten zunächst die kurzfristigen Folgen: Mit jedem Fieberkrampf, den ein Kind durchmachte, erhöhte sich das Risiko für einen weiteren. Nach dem ersten Fieberkrampf lag das Risiko bei gut 22%, nach dem dritten schon bei 43%.

Auch langfristig hatten Fieberkrämpfe Auswirkungen, allerdings nur bei wiederholten Anfällen. So stieg die Wahrscheinlichkeit, eine Epilepsie zu entwickeln, nach dem dritten Fieberkrampf auf 15,8% (das „normale“ Risiko bei Geburt der Kinder berechneten die Forscher mit etwa 2,2%). Auch die Gefahr, eine psychiatrische Erkrankung zu entwickeln, stieg mit Anzahl der Fieberkrämpfe. Nach drei durchgemachten Fieberkrämpfen lag es bei knapp 30% (Bevölkerungsrisiko zum Zeitpunkt der Geburt etwa 17%).

Gut auf Epilepsiezeichen achten

Die Ergebnisse zeigen: wiederholte Fieberkrämpfe haben offenbar doch Auswirkungen auf das kindliche Gehirn und erhöhen die Gefahr, eine Epilepsie oder psychiatrische Erkrankung zu entwickeln. Um diese Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können, raten die Forscher vor allem bei Kindern, die mehrere Fieberkrämpfen erlebt haben, auf entsprechende Symptome wie kurze Bewusstseinspausen, Nesteln oder Verhaltensauffälligkeiten zu achten.

Quelle: Springer Medizin

26.02.2021

Tipps gegen müde Bildschirmaugen

Morgens schnell die Nachrichten-App checken, dann 8 Stunden am PC arbeiten und nach Feierabend vor dem Fernseher mit der Lieblingsserie entspannen? Bei soviel Zeit am Bildschirm ist es kein Wunder, dass die Augen trocken und gereizt sind. Was gegen „Office Eyes“ hilft.... [ mehr lesen ]

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26.02.2021

Tipps gegen müde Bildschirmaugen

Morgens schnell die Nachrichten-App checken, dann 8 Stunden am PC arbeiten und nach Feierabend vor dem Fernseher mit der Lieblingsserie entspannen? Bei soviel Zeit am Bildschirm ist es kein Wunder, dass die Augen trocken und gereizt sind. Was gegen „Office Eyes“ hilft.

Blinzeln, Lüften und Entspannen

Die moderne Arbeits- und Lebenswelt setzt unseren Augen schwer zu. Doch wer weiß, was die Augen besonders belastet, kann gut gegensteuern.

1.    Öfters Blinzeln. Das gesunde Auge blinzelt circa 20-mal in der Minute. Dieser Automatismus gewährleistet, dass das Auge ständig mit Tränenflüssigkeit benetzt und so feucht gehalten wird. Gleichzeitig spült die Tränenflüssigkeit kleine Schmutzpartikel und Krankheitserreger von der Augenoberfläche fort. Bei der Arbeit am Bildschirm sinkt die Frequenz allerdings auf bis zu 5 Lidschläge pro Minute und der natürliche Schutz des Auges ist nicht mehr gewährleistet.
Das hilft: Immer wieder ganz bewusst blinzeln, um den Tränenfilm besser zu verteilen.

2.    Fenster auf. Trockene Heizungsluft, das Gebläse der Klimaanlage oder schädlicher Zigarettenrauch stressen angeschlagenen Augen zusätzlich. Gereizte, gerötete und müde Augen sind die Folge.
Das hilft: Immer wieder lüften, damit frische Luft zirkulieren kann. Die Fenster am besten für einige Minuten komplett öffnen.

3.    In die Ferne schweifen. Unsere Augen sind eigentlich nicht dafür gedacht, sich über einen langen Zeitraum auf ein Objekt in der Nähe zu fokussieren. Statt aber wie vorgesehen den Blick in die Ferne zu richten, starren die Meisten stundenlang auf den nahen Bildschirm. Die Folge sind müde, überanstrengte Augen.
Das hilft: Immer wieder in die Ferne blicken, damit die Augen entspannen können. Leicht zu merken ist die 20-20-20-Regel. Also alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein mindestens 20 Meter entferntes Objekt schauen.

Geeignete Sehhilfen tragen

Wer beim Arbeiten eine Sehhilfe benötigt, der sollte besonders gut auf seine Augen achten. Ist die Sehstärke schlecht gewählt, sind die Augen gestresst und die Lidschläge reduzieren sich zusätzlich. Zum Beispiel ist die Lesebrille in aller Regel nicht für die Bildschirmarbeit geeignet. Während diese nämlich auf das Lesen in circa 30 Zentimeter Entfernung eingestellt wird, sind die meisten Bildschirme mindestens 50 Zentimeter vom Auge entfernt. Auch Gleitsichtbrillen sind oft nicht optimal, weil der Kopf beim Lesen in den Nacken gelegt wird und sich die Halsmuskulatur verspannt. Meist hilft dann nur der Besuch bei der Optiker*in oder in der Augenarztpraxis, um eine passende Lösung wie zum Beispiel eine Zweiphasenbrille zu finden.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V.